Engagement

Die Welt, in der wir alle leben, ist bedroht: Kriege, Hungersnöte, tödliche Epidemien und unzureichende medizinische Versorgung bedrohen die Weltgemeinschaft. In seinem neuen Buch Wir. Vom Mut zum Miteinander, das ab dem 8. Oktober im Handel erhältlich ist,  plädiert Professor Grönemeyer dafür, Verstand mit dem Herzen und den wissenschaftlich technischen Fortschritt mit dem fühlenden Geist zu verbinden - ein Buch, das Mut machen will in schweren Zeiten. In diesem Zusammenhang wollen wir einige der derzeit größten Herausforderungen und Themen dieser Zeit beleuchten. Heute: Weltweit hungern nach Angaben der Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) 795 Millionen Menschen. Die meisten von ihnen sind chronisch unterernährt.

Neue Initiative der Dietrich Grönemeyer Stiftung rund um gesunde Kinderfüße

98 Prozent aller deutschen Kinder kommen mit gesunden Füßen zur Welt – dennoch leiden rund 60 Prozent der Erwachsenen später an Fußproblemen. Experten warnen, dass Fußdeformationen aller Art sowie Hüft- und Rückenbeschwerden häufig von falschem Schuhwerk in der Kindheit rühren.

Tragen unsere Kinder also wirklich die passenden Schuhe? Wenn nicht – was können wir dagegen tun? Das sind die zentralen Fragen, denen die Dietrich Grönemeyer Stiftung und Förderer Elefanten ab sofort auf den Grund gehen wollen.

Egal, woher wir kommen – egal, wohin wir gehen: Nur Millimeter unter der Haut sehen wir alle gleich aus. Alle sind gleich. Und doch ist jeder einzigartig mit seiner Seele, dem Wunsch nach Leben, Gestaltung und Erfüllung. Das Wohl der Kinder liegt mir dabei ganz persönlich am Herzen.

Kinder leben im Jetzt und Hier. Sie wollen lachen, das Leben mit anderen spielerisch genießen, unabhängig von Hautfarben oder Religionszugehörigkeit. Spiel, Sport und Spaß kennen keine Sprachbarrieren! Den Kindern gehört die Zukunft. Und es sind die Kinder der Welt, die uns Erwachsenen immer wieder die Augen öffnen für das Wunder, das sich Leben nennt.

Tausende minderjährige Flüchtlinge kommen jedes Jahr unbegleitet nach Deutschland - und Dietrich Grönemeyer begegnet aus Anlass des Reformationstags zwei von ihnen. 

Im Gepäck haben sie traumatische Erlebnisse und ansonsten nur ihre Hoffnung auf ein neues Leben. Der 15-jährige Baheer ist vor wenigen Monaten in Deutschland angekommen und kämpft mit seiner Vergangenheit. Turi Omari ist schon einige Schritte weiter.
Der heute 21-Jährige ist vor gut vier Jahren aus Afghanistan nach Deutschland geflohen, hat mit Unterstützung vieler Helfer seine ersten Schritte in die Gesellschaft gemacht, gut Deutsch gelernt, eine Lehre begonnen, eine eigene Wohnung bezogen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche, eine traurige Sprache: Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen, so die Weltgesundheitsbehörde (WHO), bewegen sich zu wenig. Jeder Vierte ist komplett passiv. In Deutschland sind rund 37 Millionen Erwachsene übergewichtig, 30 Prozent ernähren sich falsch. Gerade Kinder leiden zunehmend an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten, unter anderem, weil sie die ungesunde Lebensweise ihrer Eltern übernehmen. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren sind übergewichtig, 6 Prozent der Kinder sogar krankhaft. Mögliche Folgen: Diabetes, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme. Krankheiten, die noch vor wenigen Jahren älteren Jahrgängen vorbehalten waren.

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer stellt die „bewegte Schulpause“ für Grundschulen vor

Der Bochumer Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer hat heute in Düsseldorf erstmals ein innovatives Bewegungsprogramm für Grundschulen vorgestellt. Knapp 40 sportliche Übungen und Bewegungsspiele sollen Grundschüler täglich in 20 Minuten fitter und gesünder machen. Unterstützt wird Grönemeyer vom Schuheinzelhändler Deichmann. Zum Start der Initiative „Die bewegte Schulpause“ präsentierte der Arzt das Programm an der Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstraße mit Unterstützung einer 2. Schulklasse unter Leitung der Sportlehrerin Simone Nielen. „Kinder bewegen sich heute viel weniger und die Zahl übergewichtiger Kinder nimmt zu. Wir stehen in der Verantwortung, den Kindern frühzeitig Lust auf Sport und Bewegung zu machen“, erklärt Grönemeyer. Grundschulen aus ganz Deutschland können sich für eine Teilnahme an der bewegten Schulpause bewerben: www.bewegte-schulpause.de.

Kinder, die es nicht mehr auf den Sitzen hält. Begeisterung, die sich in Bewegung, Rufen und Lachen Luft macht. Eine Torte mit dem kleinen Medicus drauf, die zwar süß aussieht, aber gesund ist. Es sind die kleinen Dinge, die großen Eindruck hinterlassen bei den mehr als 500 Besuchern, die es am Sonntag ins Altonaer Theater zog. Hier fand sie statt: Die Initialzündung für ein bundesweites Projekte zum Wohl bedürftiger Kinder. Hier fand er statt: „Der Medi-Circus – der kleine Medicus“. Und hier fand es statt: Das Bühnenspektakel, das seinesgleichen in Deutschland sucht!

Peter Maffay

Ob beim Mitmach-Theater Medi-Circus, der Ausbildung von Gesundheitsbotschaftern oder bei den Medicus-Gesundheitsspielen – das Ziel ist immer dasselbe: lebenswichtige Hilfe. Und der Weg dahin könnte kinderfreundlicher kaum sein: lernen mit Spaß, Spiel und Sportsgeist. Peter Maffay

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