Die Religionen sind vielfältig

Religionen sind vielfältig - SymbolbildDie Menschen und Kulturen dieser Welt sind vielfältig und unterschiedlich. Genau so verhält es sich auch mit den Religionen und Glaubensrichtungen. Deutlich mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung gehören einer organisierten Religion an, so lautet das Ergebnis einer Studie des amerikanischen PEW-Instituts. Allgemein unterschieden wird zwischen den fünf Weltreligionen, dem Christentum (etwa 2,3 Milliarden Anhänger, das sind 33 Prozent), dem Islam (etwa 1,6 Milliarden Anhänger, 22,5 Prozent), dem Hinduismus (etwa 940 Millionen Anhänger, 13,6 Prozent), dem Buddhismus (etwa 460 Millionen Anhänger, 6,7 Prozent) dem Judentum (etwa 15 Millionen Anhänger, 0,2 Prozent). Ungefähr 857 Millionen Menschen (12,4 Prozent) gehören einer anderen Religion, die nicht zu den fünf Weltreligionen gezählt wird an. Diese Zahlen hat das Statistik-Portal statista für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Das Land mit der höchsten religiösen Vielfalt der Welt ist Singapur, berichtet die Internetplattform Projekt Weltreligionen. Die geringste religiöse Vielfalt gibt es – im Vatikanstaat

Die Entwicklung in Deutschland

Während 1950 in Deutschland noch 95,6 Prozent der Bevölkerung der evangelischen oder der katholischen Kirche angehörten, waren es sechzig Jahre später laut Religionsmonitor nur noch 60 Prozent. Der Anteil der Konfessionslosen stieg bis 2010 auf 30 Prozent, weitere zehn Prozent gehören einer anderen Religion oder Glaubensrichtung an - wobei Muslime mit einem Anteil von etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung die größte Gruppe bilden.
Die  religiöse  Landschaft  in  Deutschland  ist  in  den  letzten  Jahrzehnten  bunter  geworden  -  eine  Vielzahl  von  religiösen Praktiken und Überzeugungen existiert heute nebeneinander.  Allein  für  Berlin  haben  Religionswissenschaftler über 300 unterschiedliche   Religionsgemeinschaften  ausgemacht.  Ähnlich  hohe  Zahlen  ergaben  Studien  für  das  Ruhrgebiet  und  andere  deutsche  Metropolregionen.

Erscheint am 8. Oktober

Dietrich Grönemeyer sorgt sich um das Wohl seiner Patienten und macht sich Gedanken über das Wohl der Welt. In seinem kleinen großen Buch „Wir – Vom Mut zum Miteinander“ appelliert er an die Mitmenschen, sich ihrer Verantwortung füreinander bewusst zu werden. 
Wenn sieben Milliarden Menschen gleichzeitig, gleichberechtigt und mit derselben Würde auf diesem Planeten leben wollen, geht das nur in gegenseitiger Liebe: In Achtung und Respekt voreinander, in Anerkennung ihrer ganzheitlichen Existenz, unabhängig von verschiedenen Weltanschauungen, Kulturen und Religionen.